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Private Markets in Practice: AZEK Zertifikat

Private Markets in Practice: AZEK Zertifikat

Der praxisorientierte, sechstägige Lehrgang vermittelt ein tiefgehendes Verständnis von Produkten, Anlagestrategien, Strukturen, Regulierung sowie operativen Prozessen. Teilnehmende profitieren zudem vom direkten Fachaustausch mit führenden Branchenexpertinnen und -experten.


Interview mit Stefan Braunschweig, Programm Manager der AZEK zum neuen Zertifikatslehrgang:

Stefan Braunschweig

Die AZEK bietet ein Ausbildungsprogramm für die Anlageklasse Private Markets an. Warum ist eine solche fokussiertes Programm und Zertifikat notwendig?

Wir beobachten seit einigen Jahren eine klare Verschiebung in der globalen Asset Allocation: Der Fokus bewegt sich zunehmend „from public to private“. Diese Entwicklung wird durch die Demokratisierung der Anlageklasse und ihre Expansion ins Wealth Management zusätzlich beschleunigt. Gleichzeitig sind Private Markets durch hohe Komplexität und Informationsasymmetrien geprägt. Der Übergang von liquiden zu illiquiden Assets verlangt ein neues Verständnis von Risikomanagement und Liquidität.

Genau hier setzt unser Programm an: Wir wollen Marktteilnehmer befähigen, Private Markets fundiert zu verstehen und kritisch zu beurteilen. Im Fokus steht zu erklären, was sinnvolle Strategien und Strukturen im Portfolio sind, zudem soll der Austausch mit Praktikern über operationelle Herausforderungen geführt werden.

Das Zertifikat schafft ein standardisiertes Wissensfundament und macht Spezialisierung sichtbar. In einem der wachstumsstärksten Bereiche des Finanzsektors stärkt es die berufliche Glaubwürdigkeit und fördert gleichzeitig den Aufbau eines hochwertigen Netzwerks von Private-Markets-Professionals.

Wen spricht das Programm an und was wird in den 6 Tagen vermittelt?

Das Programm richtet sich an Finanzexperten, die ein vertieftes Verständnis für Private Markets entwickeln und sich mit Peers sowie Experten austauschen möchten. Zielgruppen sind institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen, Banken und Family Offices. Neben Anlageexperten und Berater sprechen wir auch Spezialisten aus Risikomanagement, Compliance und Operations an.

In den sechs Kurstagen konzentrieren wir uns bewusst auf die Kernbereiche mit dem grössten Praxisnutzen. Der Fokus liegt auf den vier wichtigsten Kategorien: Private Equity, Venture Capital, Private Credit sowie Real Assets wie Infrastruktur und Immobilien.

Die Teilnehmenden lernen systematisch, wie man in Private Markets investiert – von rechtlichen und regulatorischen Grundlagen über die Auswahl geeigneter Investmentvehikel bis hin zu Instrumenten für eine robuste Portfoliokonstruktion. Das Programm startet in Zürich; bei entsprechender Nachfrage planen wir eine spätere Durchführung in Genf.

Die AZEK kooperiert für dieses Programm mit der ÍøÆØ³Ô¹Ï: Was verspricht sich AZEK von der Kooperation?

Private Markets sind heute ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Finanzindustrie und den Wirtschaftsstandort Schweiz. Die ÍøÆØ³Ô¹Ï hat dies früh erkannt und das Thema strategisch verankert. Die Kombination aus der Ausbildungsexpertise der AZEK und der breiten Branchenverankerung der ÍøÆØ³Ô¹Ï schafft deshalb eine ideale Grundlage, um die Qualifikation in diesem Bereich gezielt zu stärken.

Bereits das in Zusammenarbeit mit der SECA und der Boston Consulting Group erarbeitete Whitepaper hat die strategische Bedeutung gemeinsamer Bildungsinitiativen hervorgehoben. Die Kooperation zwischen AZEK und ÍøÆØ³Ô¹Ï ist die logische Fortsetzung davon.

Für das Programm bringt die Partnerschaft konkrete Vorteile: Sie ermöglicht den Zugang zu führenden Experten als Dozenten und erhöht gleichzeitig Reichweite und Sichtbarkeit – insbesondere im institutionellen Segment.